Programmieren mit 55 – ein Selbstversuch

Programmieren mit 55 - ein Selbstversuch

Programmieren mit 55 – ein Selbstversuch

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu.

Vergangene Woche habe ich mein 4-teiliges „Sommer-Special“ abgeschlossen. In diesen Artikeln hatte ich versucht, Sie zu ermutigen, mit Optimismus und neuen Ideen in das kommende beruflliche Jahr zu starten.

Auch ich habe diese Zeit genutzt, über meine persönliche Weiterentwicklung nachzudenken. Meinen Blog habe ich vor 11 Monaten gestartet. Seit Anfang 2015 bin ich freiberuflich als Bewerbertrainer und Dozent tätig. Aber jede Geschäftsidee muss sich weiterentwickeln.

Was, so habe ich mir überlegt, kann der nächste Schritt sein?

Seit vielen Jahren ist der Computer Hobby, aber auch ein wichtiges Hilfsmittel im Job für mich. Heute haben Smartphones und Tablets viele Aufgaben des klassischen Schreibtisch-Computers übernommen.

Warum also nicht eine App programmieren, die dem Bewerber hilft, den Überblick über den Stand seiner Aktivitäten zu behalten?

Vielleicht schmunzeln Sie jetzt und denken:

„Ich habe schon so viele junge Programmierer mit Ihrer Startup-Ideen scheitern sehen. Und jetzt wollen Sie mit 55 Jahren Programmieren lernen?“

Ich hole mir jetzt argumentative Verstärkung von einer Person, die noch 4 Jahre älter ist, der Sie aber bestimmt glauben: Bill Gates

Der Gründer von Microsoft hat die Stiftung „code.org“ u.a. mit Mark Zuckerberg ins Leben gerufen.

Diese Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, jedem Schüler das Schreiben von Software beizubringen. Schauen Sie sich das Eröffnungsvideo an – „jeder, der den Willen dazu hat, kann Programmieren lernen“ sagen dort Bill Gates und andere Menschen. Nicht alle waren Computerexperten, bevor sie sich mit dem Schreiben von Programmen beschäftigt haben.

Natürlich habe ich in den vergangenen Tagen auch schon viel recherchiert. Das Ergebnis hat mich ermutigt – ich will es versuchen!

Die Idee, mich auf ein neues Feld zu wagen, hat aber auch noch einen anderen Hintergrund:

Ich habe schon an verschiedenen Stellen (u.a. in der Kategorie „Optionen„) geschrieben, dass nur mit der Umsetzung neuer Ideen moderne Arbeitsplätze entstehen. Und nur diese Arbeitsplätzen geben auf Dauer den Bewerbern Jobchancen.

Wer aufmerksam die Stellenanzeigen liest, weiß, dass Positionen oft mehrfach von Vermittlungsunternehmen angeboten werden. Nichts gegen diese Dienstleistung, schließlich habe ich selber in der Branche gearbeitet. So entstehen aber keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Es werden nur bestehende Angebote verwaltet.

Andererseits gibt es Branchen, wie die IT, in denen geeignete Fachkräfte schon eine umworbene Spezies geworden sind.

Nun ist es leicht, diesen Zustand zu beklagen.

Frei nach John F. Kennedy

„Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.“

möchte ich aber den Selbstversuch starten.

Ich werde Sie jede zweite Woche über mein Projekt „Bewerber-App“ informieren. Natürlich werden Sie als meine Leser auch die ersten Anwender sein.

Nutzen Sie meinen kostenlosen Newsletter, um kein Update zu versäumen! Rechts vom Artikel können Sie sich eintragen. Vielen Dank!

In den anderen Wochen werde ich weiterhin die Artikel zu den inhaltliche Themen der Bewerberberatung veröffentlichen.

Ich bin gespannt, wohin mich die Reise führt. Drücken Sie mir bitte die Daumen.

Und auch hier gilt wieder

Scheitern ist keine Option – failure is not an option

2 thoughts on “Programmieren mit 55 – ein Selbstversuch

  1. Hallo Detlev,

    programmieren ist keine Leichtathletik. Das hat rein garnix mit dem Alter zu tun. Ich habe einen Kollegen, der sagt immer „es ist selten zu früh und niemals zu spät“.

    Sobald man sich durch die Grundlagen, wie Variablen, Operatoren und Kontrollstrukturen gebissen hat, fängt es an Spaß zu machen.

    Außerdem scheinst du ja mit deiner App ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, was zusätzlich motiviert.

    Aber wie dem auch sei. Ich wünsche dir viel Erfolg.

    Viele Grüße
    Kim

    1. Hallo Kim,

      vielen Dank für die Ermutigung! Ich glaube auch, dass ein konkretes Ziel wichtig ist. Die Funktionen, die ich anbieten will, habe ich schon vor meinem „geistigen Auge“. Jetzt muss ich „nur“ noch den richtigen Code dazu lernen.

      Viele Grüße
      Detlev

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