Der Statusbericht

Rettung aus dem All - im 20. und 21. Jahrhundert

Diese Woche ist wieder Termin für den Statusbericht meines Projektes „Programmieren lernen mit 55 – ein Selbstversuch“.

Beim Schreiben stand ich vor der Entscheidung:

  1. Ich berichte von sehr kleinen Fortschritten
  2. Ich gebe ich ein realistisches Feedback – ich hatte nämlich keine Zeit und Muse zum Lernen.

Ich habe mich für b. entschieden.

Alle, die sich wie ich auf die „Reise“ für solch ein Projekt begeben wollen, sollen von den Schwierigkeiten erfahren.

Das Internet ist ja voll von Erfolgs-Stories. Aber interessant finde ich nur die Autoren, bei denen ich das Gefühl habe, sie geben realistische Einschätzungen und Ausblicke.

Und bei mir war die Situation so, dass ich täglich bis zu 8 Stunden Unterricht hatte. Die wollen vorbereitet sein. Neben einigen Beratungsgesprächen kamen für mich als Selbständigen noch die Buchhaltung, Netzwerkarbeit, die Anfragen- und Angebotsbearbeitung dazu.

Ich gebe zu, ich hatte schon noch etwas Freizeit.

Aber um Code zu lernen, dafür war ich nicht mehr aufnahmebereit. Im meinen Artikel „Keiner stellt Maschinen ein“ hatte ich ja auch empfohlen, sich nicht nur in die Arbeit zu verbeißen. Die Beschäftigung mit neuen Themen hilft oft, den Blick zu weiten. Im Ergebnis bringt das häufig mehr Erfolg als der Versuch, auch die letzte Sekunde noch auszupressen und nie zu entspannen.

Wenn ich noch etwas freie Zeit hatte, habe ich vor allem gelesen. Lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt:

Der Marsianer: Rettet Mark Watney – Roman

(Dieser Link ist ein Novum auf meiner kostenlosen Webseite. Ich habe mich beim Amazon-Partnerprogramm angemeldet. Sollten Sie sich für das Buch interessieren, kaufen Sie es doch bitte über diesen Link. Die kleine Provision wäre ein Dankeschön für meine Arbeit.)

Die Verfilmung mit Matt Damon in der Hauptrolle läuft gerade in den Kinos.

Warum schreibe ich gerade über dieses Buch, warum hat es mich so fasziniert?

Den Titel meiner Webseite

failure is not an option – Scheitern ist keine Option

habe ich aus dem Apollo 13 Programm entnommen. Als Gene Kranz, der verantwortliche Flugleiter, die Aufgabe stellte, Möglichkeiten zur Rettung der Mannschaft zu entwickeln, schloß er eine Option aus – die zu Scheitern.

Daran wurde ich erinnert , als ich das Buch The Martian (Titel der amerikanischen Originalausgabe) gelesen habe. Es ist die moderne Version des Apollo 13 Debakels. Mit dem Unterschied – Apollo 13 war Realität, die Rettung hat wirklich geklappt.

Die Rettung vom Mars im Buch ist Fiktion. Andy Weir beschreibt aber sehr überzeugend, um wieviel höher die Probleme bei einer Marsmission wären. Die viel größere Entfernung, Laufzeiten von teilweise über 20 Minuten für Nachrichten. Auch die Flugmanöver haben eine viel größere zeitliche Auswirkung.

Nach meiner Einschätzung und die aller Rezensenten sind aber alle Vorgänge wissenschaftlich korrekt und nachvollziehbar.

Meine Empfehlung an alle Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern:

Lesen Sie unbedingt dieses Buch, Sie werden eine Menge sehr eindrucksvoller Textaufgaben für Chemie, Botanik, Physik …. entwickeln können.

Viel Spaß an alle beim Lesen dieses Buches.

Wenn sich mein Planung nicht grundsätzlich verändert, werde ich in zwei Wochen von echten Fortschritten berichten können. Ich freue mich schon darauf!

 

PS: Ein Tipp für alle Weltrauminteressierten und Freunde schöner Fotos, die nach Hintergrundbildern für den Computer, das Tablet oder das Smartphone suchen: http://psiupuxa3.webflow.io

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